Als Ratsmitglied eingeführt worden ist am Montag Philipp Gößling . Der Dolberger übernahm das Mandat von Olaf Wiesendahl, der zum Ende des vergangenen Jahres wie angekündigt aus dem Rat ausschied.
Der 32-jährige Gößling gilt als designierter Nachfolger von Heinrich Artmann als Vorsitzender des Ortsausschusses Dolberg. Artmann hatte sein Amt in der jüngsten Sitzung am 26. Januar niedergelegt, so dass ein neuer Vorsitzender gewählt werden muss. Gößling war bislang als sachkundiger Bürger im Ortsausschuss tätig und wird für den Posten des Vorsitzenden kandidieren.
Mit der unvermeidlichen Rathaussanierung kommen - neben dem bereits angestoßenen Neubau des Baubetriebshofes - in wenigen Jahren enorme Kosten auf die Stadt Ahlen zu. „Um über eine Finanzierungsmöglichkeit zu sprechen, muss man zunächst einmal wissen, wohin genau die Reise gehen soll“, sagt CDU- Fraktionschef Ralf Kiowsky im Nachgang zur Haushalts-Klausurtagung (wir berichteten) auf Anfrage der „AZ“.
Die CDU-Fraktion im Rat der Stadt Ahlen ist am vergangenen Samstag zu einer ganztägigen Klausurtagung im Golfclub Schloss Vornholz in Ennigerloh-Ostenfelde zusammengetreten. An der Tagung nahmen, neben den Mitgliedern der Fraktion, Bürgermeister Benedikt Ruhmöller, der ehemalige Kämmerer Klaus Muermans, die (neue) Kämmerin Karin Rodeheger sowie der CDU-Stadtverbandsvorsitzende Erhard Richard teil. Im Mittelpunkt der Klausurtagung stand die Beratung des Entwurfs der Haushaltssatzung 2012. Zudem stand neben der Behandlung von „Aktuellen Ereignissen“ die Vorbereitung der Sonder-Ratssitzung am 13. Februar auf der Tagesordnung.
Die CDU-Fraktion tritt am Samstag, 4. Februar, zu einer ganztägigen Klausur in Ostenfelde zusammen, um über den Haushalt 2012 zu beraten. Als Gäste begleiten Klaus Muermans und die neue Kämmerin Karin Rodeheger diese Klausur. Neben dem Haushaltsplanentwurfs für 2012 stehen die Terminplanung sowie die weitere inhaltliche Ausrichtung der Fraktion in 2012 im Mittelpunkte des Interesses.
Wieder einmal neigt sich ein Jahr dem Ende entgegen! In seinen letzten Tagen blättern wir noch einmal im Kalender zurück und halten inne, um Vergangenes, Vorhandenes, Erwartungen und Neues zu bedenken:
2011 war geprägt von Begriffen wie Euro-Krise, Stabilitätsfond oder der neuen Volkskrankheit Burnout. Gefälschte Doktorentitel kamen ans Licht und sorgten für entsprechenden Wirbel. William und Kate gaben sich das Ja-Wort und Johannes Paul II. wurde selig gesprochen. Der Arabische Frühling läutete den Sturz gleich mehrerer ewig gestriger Staatsmänner ein. Fukushima machte uns bis heute fassungslos und läutete die Energiewende ein. Der große Loriot, der begnadete Humorist, ging für immer von uns.
"Der beste Platz für Politiker ist das Wahlplakat. Dort ist er tragbar, geräuschlos und leicht zu entfernen." Loriot
Von gefegten und im Winter von Eis und Schnee geräumten Straßen, Wegen, Plätzen, Fahrradwegen und einer sauberen und sicheren Fußgängerzone profitieren alle Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt. Die Kosten hierfür aber tragen bis heute satzungsbedingt allein die Anlieger.
Fakt ist aber auch:
Das meist aus Gründen der Beschaffenheit - längst nicht alle Straßen von der Straßenreinigungs- bzw. Winterdienstgebühr erfasst sind. Der betroffene Personenkreis wird von dieser Gebühr befreit, weil eben keine Leistung seitens der Stadt erbracht wird.
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